Aristoteles wurde im mazedonischen Stagira geboren. Er zog als 17jähriger nach Athen, um zu studieren. Dort blieb er ca. 20 Jahre. Erst als Student, später als Lehrer. Nach Platons Tod zog Aristoteles nach Assos in Kleinasien. Dort herrschte sein Freund Hermias. Auf Anraten Hermias heiratete er dessen Nichte und Adoptivtochter Pythias. Als Hermias 345 v. Chr. von den Persern gefangengenommen und getötet wurde, zog Aristoteles nach Pella, wo er den jungen mazedonischen Thronfolger unterrichtete, der später als Alexander der Grosse in die Geschichte eingehen sollte. Als Alexander 335 v. Chr. König wurde, kehrte Aristoteles nach Athen zurück und gründete seine eigene Schule, das Lykeion. Nach Alexanders Tod 323 v. Chr. verbreitete sich in Athen eine starke antimakedonische Gesinnung. Aristoteles musste als Makedonier um sein Leben fürchten und zog sich deshalb auf sein Landgut in Euböa zurück, wo er im darauffolgenden Jahr starb.
(384-322 v. Chr)