(100 - 44 v. Chr. )




Römischer Staatsmann und Feldherr
Gaius Iulius Caesar
Den Grundstein für seine Macht legte Caesar dann ausserhalb Roms, als Statthalter der gallischen Provinzen.

Bereits 75 griff er eigenmächtig eine Vorausabteilung des Mithridates an und besiegte sie.

Nachdem er sich durch die Ämter hinaufgedient hatte, sicherte Caesar sich im Jahre 60 seiner Kandidatur als Consul den Erfolg. Er vermittelte zwischen den verfeindeten Gnaeus Pompeius Magnus und Marcus Licinius Crassus und begründete mit ihnen ein befristetes Zweckbündnis, was man als das erste Triumvirat bezeichnet. Es sollte in Rom nichts mehr geschehen, was einem der drei missfiele.

Caesar wurde ständig in seiner Amtsführung und seinen Gesetzesanträgen durch seinen Kollegen Marcus Calpurnius Bibulus im Consulat behindert. So umging er den üblichen Amtsweg, indem er Anträge der Volksversammlung vorbrachte und dort durchbekam, wodurch er sich viele Feinde erwarb.

Als Proconsul der Provinzen Gallia Narbonensis, Gallia Cisalpina und Illyricum unterwarf Caesar alle nicht schon mit Rom befreundeten gallischen Stämme und setzte als erster römischer Feldherr auch nach Britannien über.

Nach seiner Rückkehr aus Gallien überschreitete er den Grenzflusses Rubico, womit der Bürgerkrieg (49-45) begann.

Nach Siegen in Africa (bei Thapsus, 6.4.46) und in Hispanien (bei Munda, 17.3.45) war der Bürgerkrieg gewonnen.