"Am 28. August 1749, mittags mit dem Glockenschlag zwölf, kam ich in Frankfurt am Main auf die Welt."

als Sohn des Kaiserlichen Rates Johann Caspar Goethe und seiner Frau Catharina Elisabeth.
Er wächst in Frankfurt auf und wird von seinem Vater unterrichtet und lernt durch ihn Latein.
Nach seinem Jurastudium führt er 28 Prozesse als Anwalt.
Goethe ist schon in jungen Jahren vielseitig interessiert. So schwankt er lange, ob er Maler oder doch lieber Dichter werden soll. Auch mit den Naturwissenschaften beschäftigt er sich.

Auf seiner zweiten Schweizer Reise, 1779, legt er eine mineralologische Sammlung an. Goethe entwickelt die Farbenlehre, die allerdings den Erkenntnissen der Wissenschaft später nicht standhalten kann und er entdeckt 1784 den Zwischenkieferknochen am menschlichen Schädel.

1775 zieht er nach Weimar, 1782 wird Goethe geadelt. Im gleichen Jahr stirbt sein Vater Johann Caspar Goethe.
Nachdem Goethes Vater gestorben ist und er selbst auch nicht nach Frankfurt zurückkehrt, verkauft Goethes Mutter das Elternhaus im Hirschgraben, das "Goethe-Haus".

1804 wird Goethe zum "Wirklichen Geheimen Rat" ernannt. 1808 stirbt Goethes Mutter. 1815 wird er Staatsminister. 1816 stirbt seine Frau Christiane. Goethe selbst wird 82 Jahre alt.

Er stirbt am 22. März 1832 in Weimar.