Der Weltkriegsoffizier wurde schon mit 30 Jahren in Bosten Abgeordneter der Demokraten.
Sozialreformen, Kampf gegen die Rassendiskriminierung, Auslandshilfe, Bemühung um Entspannung waren die Grundlinien seiner Politik. Die Realisierung der innenpolitischen Ziele stieß jedoch im konservativen Kongress auf Widerstand. 20. Januar: Kennedy wird - als erster Katholik in diesem Amt - als 35. Präsident der USA vereidigt.
März: Kennedy kündigt das bislang umfangreichste Rüstungsprogramm in der Geschichte der Vereinigten Staaten an.
17. April: Invasion von Exilkubanern in der Schweinebucht auf Kuba.Aufgrund der starken Gegenwehr der Truppen Fidel Castros scheitert die Invasion und wird militärisch und politisch zum Fiasko, für Präsident Kennedy bedeutet dies auch eine persönliche Niederlage. Gespräche mit dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle in Paris. Der sowjetische Staats- und Parteichef Nikita S. Chruschtschow und Kennedy treffen in Wien und reden über Abrüstungsfragen und das Berlin-Problem zusammen.Das Treffen bleibt ergebnislos. Chruschtschow überreicht Kennedy in Wien ein Memorandum zur Deutschlandpolitik, das sogenannte Berlin-Memorandum. Darin schlägt er die Umwandlung West-Berlins in eine entmilitarisierte und neutrale Stadt vor und fordert den Abschluß eines Friedensvertrages. Das Memorandum wird erst am 11. Juni veröffentlicht.